CLUB LUXEMBOURGEOIS POUR AGILITY
 
affilié à la Centrale du Chien de Chasse ( C.C.C. )
membre de l'Union Cynologique St.Hubert Luxembourg ( U.C.H.L. )
F.C.I.
 

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RICHTERREGLEMENT
 
 
 
 
Was muss ein Richter tun:
 
 
 
 
1.               Sport für das Publikum bieten
2.               Parcours zeichnen die dem Grad jeder Klasse entsprechen
3.               Parcours mit logischen Schwierigkeiten aufstellen, die nicht zur Gefahr für den Hund werden
4.               korrekt und fair, also ehrlich und gerecht sein
5.               viele Prüfungen abhalten um den Sport besser zu verstehen
6.               gleichzeitig streng und gutmütig sein
7.               einfach, schnell und richtig entscheiden können (keine Zeit zum Überlegen),
                 persönliche Gefühle dürfen nichts an seinen   Entscheidungen ändern
8.               unpersönlich, kompetent und nicht theatralisch handeln
9.               konzentriert sein und seine Entscheidungen ohne Hektik treffen
10.             zu seinen Entscheidungen stehen , auch wenn sie sich später als falsch herausstellen sollten
11.             die Regeln und Reglemente strikt einhalten und keine persönlichen Änderungen vornehmen
12.             alle Starter auf dieselbe Art und Weise richten
13.             in der Lage sein, die gezeichneten Parcours dem Wetter oder der Bodenbeschaffenheit (zB. Teppich) anzupassen
14.             das Gelände kontrollieren (z.B. Löcher im Parcours)
15.             Zeit einhalten können
16.             spezielle Kleidung tragen, (er muss anders aussehen wie die Teilnehmer, d.h. der Unterschied muss zu sehen sein)
17.             sich anständig verhalten (nicht betrunken sein usw.)
18.             nicht auf dem Parcours rauchen und essen
19.             nicht bestechen lassen
20.             er darf keine Entscheidung oder das Benehmen eines Richterkollegen öffentlich kritisieren, sondern er soll versuchen mit diesem Kollegen diskret zu reden
21.             er soll sich bewusst sein, dass er ein Vorbild ist, auch wenn er nicht richtet
22.             er muss alle Geräte selber haben ; Bandmass, Messrad, Pfeife, Stoppuhr, Richterblätter, Klebeband, Taschenrechner, Kilogewicht zum Kontrollieren der Wippe
23.             bei Bedenken, die Hindernisse selber messen, kein anderer
24.             den Parcours selber abmessen
 
 
 
Vor dem Turnier muss er:
 
1.                  Parcours zeichnen
2.                  Zeiten ausrechnen
 
 
 
 
 
Vor dem Parcoursaufbau:
 
1.                  Welche Klasse
2.                  Schwierigkeitsgrad
3.                  Zeit spielt auch eine Rolle, zB. bei vielen Anmeldungen
4.                  bei zu vielen Anmeldungen eventuell Parcours etwas kürzen
5.                  Finish sollte am Ausgang sein, damit der Start immer frei ist für den nächsten Starter
6.                  zwischen jedem Hund max. 10 Sekunden einrechnen
7.                  Tisch eventuell herausnehmen, um Zeit zu gewinnen
8.                  eine Person einsetzen, die die Leinen der HF. vom Start zum Ziel trägt
9.                  aufpassen dass der Zeitnehmer nicht zu weit vom Sekretariat entfernt ist
 
 
 
 
 
den Sekretär orientieren:
 
 
 
1.                  dass die Notenblätter in fortlaufender Reihenfolge gehalten werden müssen
2.                  dass bei Unklarheiten der Richter sofort kontaktiert werden muss
3.                  dass er den Richter und nicht den Hund beobachten muss
4.                  dass er bei T.P.M. Überschreitung selbständig den Hundeführer abpfeift
bei Elimination in Grad 1 :        Abpfiff bei TPM - Überschreitung
        bei Elimination in Grad 2 + 3 : Abpfiff bei TPS   - Überschreitung (Siehe A.Reg)
5.                  dass er nur Fehler und Verweigerungen notieren darf wenn der Richter sie angezeigt hat
 
 
den Platzordner orientieren:
 
 
1.                  dass die vorgeschriebene Startreihenfolge unbedingt eingehalten werden muss
 
2.                  dass er keine Stockungen aufkommen lässt
 
 
 
den Materialordner orientieren:
 
 
1.                  dass der Stofftunnel nach jedem Hund in Ordnung gebracht werden muss
2.                  dass vor jedem Hund die Hindernisse kontrolliert werden müssen
 
 
 
 
 
die Zeitnehmer orientieren:
 
 
1.                  wann Zeit und Hund gestartet und gestoppt werden müssen
2.                  dass die Zeit nie gestoppt werden soll, bevor der Hund das Ziel erreicht hat (ausgenommen bei aussergewöhnlichen Vorfällen)
3.                  wie man eine Stoppuhr liest
4.                  darauf achten, dass die Zeitnehmer sich direkt in der Nähe von Start- und Ziel
befinden
 
 
 
 
 
Wenn das erste Gerät mit elektronischer Zeitmessung versehen ist:
 
Läuft der Hund am ersten Gerät vorbei, hat er die elektronische Zeitmessung nicht gestartet, aber der Zeitnehmer hat die Zeit mit dem Handchrono ausgelöst, und zwar ab dem Punkt wo sich der Hund mit dem Gerät auf gleicher Ebene befindet. Es gibt eine Verweigerung.  
Der Hund darf nicht mehr abgesetzt werden, sonst Elimination. (unter Dis. Punkt14)
 
Die Zeit darf nicht gestoppt werden während der Hund das erste Gerät erneut angeht.
In diesem Fall gilt nur die handgestoppte Zeit.
 
Läuft der Hund unter der ersten Stange durch, ist genauso zu richten
 
 
 
Parcoursaufbau :
 
 
 
1.                  Entfernung zwischen den Geräten einhalten : 5 bis 7 Meter für Hindernisse
(bei Qualifikationen muss immer der Maximum-Abstand eingehalten werden)
2.                  bei Doppelsprüngen : Höhenunterschied 15 cm bis 25 cm (F.C.I. Reglement)
3.                  bei Kombinationen: die Entfernung zwischen den Hürden (nur Stangenhürden) ist bei Large 4 Meter, bei Medium 3 Meter und bei Small 2 Meter. Laut F.C.I. Reglement muss die Kombination in einer geraden Linie stehen und darf nur einmal in einem Parcours sein.
Jedes Element wird unabhängig beurteilt. Wenn der Hund bei einem Element eine Verweigerung macht, kann er die Kombination fertig laufen ohne disqualifiziert zu werden, er muss aber die Kombination korrekt wiederholen, bevor er d as nächste Gerät angeht.
4.                  Kontaktzonen sind das Wichtigste, also primär
5.                  Primäre Hindernisse nicht zu weit weg vom Richter, da er sonst zu viel laufen muss
6.                  Stangen dürfen nicht aus Metall sein
7.                  Tunneleingänge müssen immer gut einsichtbar sein
8.                  bei der ersten Hürde müssen immer 2 Stangen aufliegen (national)
 
         9.            das erste und letzte Gerät muss immer eine Hürde sein, wobei die erste
                       immer eine einfache Hürde sein muss (keine Kombination)
       10.           die Geräte müssen so aufgestellt werden dass der HF. die Möglichkeit hat auf
beiden Seiten vorbei zu laufen
 
       11.         der Reifen, der Weitsprung und die Doppel-Hürde müssen so aufgestellt werden, dass sie für den Hund eine gerade Linie zum     
                      vorhergehenden Gerät bilden
 
12.            Der Chrono, der den Beginn und den Schluss des Parcours anzeigt, darf nicht mehr als 1 Meter vom Gerät entfernt sein. Der Chrono darf auf beiden Seiten der Stange nicht weiter entfernt sein als 50 cm.
Der Hund muss genügend Platz haben (mindestens 6 Meter) beim Eingang um gut abgelegt zu werden und beim Ausgang um genügend auslaufen zu können.
 
13.            In Agility Grad 1 darf keine Kombination und keine Doppel-Hürde sein.
 
14.             Der Parcours besteht aus 15 bis 20 Hindernissen
          
 
Nummerierung der Hindernisse :
                
 
Die Nummernschilder sollen so stehen dass sie weder dem Hund noch dem HF im Weg sind:
 
1.                  Hürden : vor das Seitenteil
2.                  Wippe und A-Wand : links oder rechts vom Hindernis, aber mit genug Platz für den HF.
3.                  Laufsteg : links oder rechts, aber mit genug Platz für den HF.
4.                  Mauer : seitlich
5.                  Slalom: die Nummer darf auf keinen Fall dem Hund und dem HF. im Weg
stehen
6.                  Reifen : davor
7.                  Tisch : unter dem Tisch
8.                  Kombination : Schilder A - B - C
 
 
 
Standardzeit:
                 
 
                  Das interne Arbeitsreglement ist massgebend
 
 
 
Zeitnehmer :
 
 
1.                  auch bei elektronischer Zeitmessung , immer 1 – 2 Zeitnehmer
2.                  der Zeitnehmer muss immer derselbe bleiben ( pro Klasse) also nicht mitten im Wettbewerb ändern, da jeder anders bedient
 
 
 
 
Bevor der erste Hund startet:
 
 
1.                  Parcours abgehen, wenn Helfer den Parcours aufbauen, also alle Hindernisse kontrollieren
2.                  sicher sein, dass alle Helfer im Bilde sind und an den richtigen Stellen sitzen
3.                  Sekretär, Zeitnehmer, Parcourshelfer aufklären (Briefing)
4.                  Briefing für die Starter abhalten
 
 
 
 
Abhalten eines Briefings vor dem Start:
 
 
 
1.      sich informieren, ob eine Übersetzung notwendig ist
2.      die Standardzeit und die Maximalzeit bekannt geben
3.      Länge des Parcours
4.      Anzahl der Geräte
5.      Zählmethode auf dem Tisch
6.      auf welche Art der Start freigegeben wird
7.      wie Fehler , Verweigerungen oder Elimination angezeigt werden, und was nach einer Elimination geschieht
 
 
Strafpunkte :
 
 
 es gibt 2 Arten von Fehler:
 
1.                  Parcoursfehler
2.                  Zeitfehler
 
 
Anzeigen der Fehler :
 
 
 
 
 
 
1.                  Parcoursfehler             = gespreizte Hand
2.                  Verweigerungsfehler = geballte Faust
3.                  muss für die Teilnehmer und den Sekretär gut erkennbar sein,
man sieht deutlich dass der Richter entscheidet
4.                  bei schnell aufeinanderfolgenden Fehler, beide Arme abwechselnd benutzen zur        
Fehleranzeige
5.        der Kommentator muss richtige Angaben über Fehler und Verweigerungen     machen und nicht richten, also Fehler erst ansagen wenn der Richter sie angezeigt hat
 
 
Allgemeine Parcoursfehler :
 
 
  1. HF. berührt absichtlich ein Hindernis                                                  5 Strafpunkte
  2. Hf. berührt absichtlich den Hund                                                         5 Strafpunkte
 
 
 
 
Allgemeine Verweigerungsfehler :
 
 
  1. der Hund bleibt vor einem Hindernis kurz stehen (+/- 3 Sek.)             Verweigerung  
  2. der Hund läuft an einem Hindernis vorbei                                            Verweigerung
  3. der Hund ist +/- 3 Sekunden nicht mehr in Bewegung                          Verweigerung
 
 
 
            Ausnahme :
 
Der Hund bleibt auf dem Laufsteg, der A-Wand und der Wippe stehen, also keine Verweigerung, da er ja Zeit verliert
 
bei einer Verweigerung muss der Hund neu angesetzt werden, ausser beim Tisch
 
 
 
           
Disqualifikation :
 
 
1.                  maximale Laufzeit (TPM) ist überschritten
2.                  bei der dritten Verweigerung
3.                  Hindernisse werden in der falschen Reihenfolge angegangen
 
4.                  ein Hindernis wird übersehen
5.                  HF. überspringt oder durchläuft selbst ein Hindernis
6.                  HF. läuft unter der A-Wand oder dem Laufsteg durch
7.                  HF. nimmt Hund an den Start zurück obschon dieser die Startlinie überschritten hat (Ausnahme: auf Befehl des Richters)
8.                  Anhalten auf der Strecke ohne Befehl des Richters
9.                  der Hund scheidet aus wenn er den Ring verlässt
10.              der Hund befindet sich nicht mehr unter der Kontrolle des HF.
11.              der Hund trägt irgendein Halsband 
12.              der Hund uriniert oder löst sich im Parcours
13.              der Hundeführer hält etwas in der Hand
14.              HF. bricht seinen Parcourslauf ab
15.              Hund oder der HF. zerstört ein Gerät das noch zu springen ist
16.              HF. wartet das Startsignal des Richters nicht ab
17.              HF. setzt den Hund bei einer Verweigerung nicht mehr neu an (ausser beim Tisch)
18.              der Hund „beisst“ ständig den HF. während des Parcourslaufs
 
 
Jede Disqualifikation wird durch einen Pfiff angezeigt
 
 
Ausschluss bei einem Turnier :
 
      
 
1.                  grobe Behandlung des Hundes, sei es verbal oder handgreiflich, führt zum Ausschluss für den ganzen Tag (dasselbe gilt auch für Starter ausserhalb des Parcours)
2.                  unkorrektes Verhalten, verbal oder durch Zeichen gegenüber dem Richter, führt zum Ausschluss für den ganzen Tag (dasselbe gilt auch für Starter ausserhalb des
Parcours)
bei groben Verstössen entscheidet die Richterkommission
3.                  aggressives Verhalten des Hundes gegenüber dem Richter führt zum Ausschluss
 
 
 
Fehler bei Kontaktzonen :
 
 
 
Laufsteg, Wippe und A-Wand
 
 
Nichtberühren der Kontaktzonen                                                                                               Fehler
      Hund setzt eine Pfote auf die Kontaktzone und zieht sie wieder zurück                                       Verweigerung
 
 
springt der Hund bei Laufsteg, Wippe und A-Wand vor dem absteigenden Teil des Gerätes ab, ist es
eine                                                                                                                                               Verweigerung
(das Gerät muss neu begonnen werden)
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               
Wippe muss den Boden berühren bevor der Hund abspringt, also
auch wenn die Kontaktzone berührt worden ist, sonst Strafpunkte                                              Fehler
 
Wippe berührt den Boden nicht, Hund berührt die
Kontaktzone nicht                                                                                                                           2 Fehler
 
springt ein Hund vor der absteigenden Kontaktzone ab, kommt
mit 4 Pfoten hinter dem Gerät auf, geht rückwärts wieder auf die
Kontaktzone zurück (Gerät von der falschen Seite angegangen)                                                    Elimination
 
Hund läuft unter der angehenden A-Wand oder dem Laufsteg
durch                                                                                                                                               Verweigerung
 
Hund läuft unter der nicht angehenden A-Wand oder dem
Laufsteg durch                                                                                                                                 Elimination  
 
liegt der Tunnel unter der A-Wand oder dem Laufsteg und der
Hund läuft am Tunnel vorbei                                                                                                         Verweigerung
 
 
                                          
springt der Hund vor der Kontaktzone ab, landet mit den Vorderpfoten
hinter dem Gerät, kommt aber mit den Hinterpfoten auf die
Kontaktzone, ist dies anerkennend zu bewerten, auch wenn der
Hund eine längere Zeit auf der Kontaktzone verweilt (er verliert
ja Zeit)
der Hund hat das Gerät erst verlassen, wenn die 4 Pfoten sich auf dem Boden befinden
 
die Wippe muss in 2 bis 3 Sekunden den Boden berühren, wenn auf die Mitte
zwischen Achse und Ende des Gerätes ein Gewicht von 1 kg. gelegt wird.
 
 
die Höhe der A-Wand beträgt bei allen Klassen 1,70 Meter (mit einem Winkel von 101,5°) vom Boden aus gemessen. 
Die Länge der Rampe beträgt 2,65 bis 2,75 Meter (F.C.I.)
 
bei A&M aufgeklappt 1,50 Meter (national)
 
bei jedem Zweifel entscheidet der Richter zugunsten des Hundes
                                                                                                                                                 
 
Kontaktzonen sollen nie in einer geraden Linie stehen (z.B. A-Wand - Laufsteg) der Richter muss sonst zuviel laufen
 
 
 
 
Sprünge : (Hürde – Viadukt – Mauer)
 
 
1.         erste Stange fällt, ob oben oder unten                                                              Fehler
2.         der Hund wirft eine Stange ab und die Hürde fällt um (wenn das
            Gerät nicht mehr gesprungen werden muss)                                                     Fehler
3.         Auflagen der Mauer und des Viaduktes fallen runter                                        Fehler
4.         Mauer oder Viadukt fallen um (wenn das Gerät nicht mehr
            gesprungen werden muss)                                                                                 Fehler
5.         Hund bleibt stehen und stösst die obere Stange mit der Nase weg
            (dies gilt als Zerstörung, weil die zu springende Höhe nicht mehr
            gegeben ist)                                                                                                       Elimination
            dasselbe gilt für die Auflagen der Mauer und des Viadukts
6.         Hund läuft unter der Stange durch, Stange fällt                                                 Elimination
7.         Hund läuft unter der Stange durch                                                                     Verweigerung                                 
 
 
 
Weitsprung :
 
 
 
  1. Umwerfen der Eckstangen (dienen zur Orientierung)                         kein Fehler                 
  2. der Hund springt quer über den Weitsprung                                       Verweigerung
  3. der Hund springt den Weitsprung zurück                                            Elimination
  4. der Hund geht über den Weitsprung                                                    Verweigerung
  5. ein Streifen wird nicht gewertet                                                            
  6. der Hund setzt eine oder zwei Pfoten zwischen den
      Weitsprung                                                                                           Fehler
  1. der Hund wirft ein Teil des Weitsprungs um                                        Fehler
  2. der Hund setzt eine Pfote auf den Weitsprung                                     Fehler
 
 
 
 
Reifen :
 
 
  1. der Hund läuft unter dem Reifen durch                                                  Verweigerung                                                                                             
  2. der Hund springt zwischen Rahmen und Reifen durch                          Verweigerung
 
3.   der Hund schmeisst den Reifen um(wenn das Gerät                                       
            nicht mehr gesprungen werden muss)                                                       Fehler
 
4.   der Durchmesser des Reifens muss zwischen 45 und
      60 cm betragen
5.   die Füsse des Kaders müssen Minimum 2 Meter lang
      sein ( 1 Meter auf beiden Seiten des Gerätes)
      Das Gerät muss standfest sein
 
 
Fester Tunnel :
 
 
     1.    der Hund hat Kopf oder Pfote im Tunnel und zieht
sich wieder zurück                                                                                   Verweigerung
 
      2.   der Hund hat Kopf oder Pfote im falschen Tunneleingang                          Elimination
 
      3.   springt der Hund über den angehenden Tunnel                                            Verweigerung
      4.   springt der Hund über den nicht angehenden Tunnel                                   Elimination
 
 
Stofftunnel :
 
            wird gerichtet wie der feste Tunnel
           
            berührt oder läuft der HF. über den Stofftunnel, ist es eine Elimination
            der Stofftunnel soll immer in einer geraden Linie zum nächsten Gerät liegen
 
           
 Slalom :
 
 
  1. der Hund nimmt den falschen Eingang oder läuft am
Slalom vorbei                                                                                              Verweigerung
  1. der Hund macht einen oder mehrere Fehler                                                   nur einmal Fehler
  2. der Hund muss immer an der richtigen Fehlerquelle im Slalom
angesetzt werden,                       sonst Elimination    (ausser bei Neuanfang)?                                                            
  1. der Hund nimmt den falschen Ausgang und der HF.
nimmt den Hund nicht zurück                                                                     Elimination
      5.   Hund läuft mehr als 2 Stangen in entgegengesetzter
Richtung                                                                                                       Elimination
 
      6.   die Distanz zwischen den Stangen muss 60 cm betragen
 
 
Tisch:
 
 
   1.    der Hund verlässt den Tisch vor 5 Sekunden     (das Zählen beginnt
          von vorn)                                                                                                              Fehler                         
 2.    der Hund verlässt den Tisch vor 5 Sekunden, nimmt
          das folgende Hindernis                                                                                         Elimination
 3.    der Hund läuft unter den Tisch                                                                              Verweigerung
 4.    der Hund springt von der falschen Seite ( D) auf den Tisch                                  Verweigerung
    (der Hund darf auf dem Tisch bleiben)
           
   5.    der Hund ist zu schnell und rutscht ab, ( kann aber bei  
A-    B-C-D wieder aufsteigen)                                                                 Fehler
 
 
Fälle von höherer Gewalt:
 
 
bei Zwischenfall ohne Zutun des Hundeführers, zB. Umfallen von Hindernissen, Verwicklung des Stofftunnels durch den Wind, kann der Richter den HF. anhalten.
 
Nachdem das Gerät wieder in Ordnung gebracht ist, lässt der Richter den
Hund den Parcours wieder von vorne beginnen. Alle vorherigen Fehler bleiben
bestehen, aber bis zu der Stelle wo der HF. angehalten wurde, wird kein neuer Fehler angezeigt.
Der HF. muss den Neustart auf faire Art und Weise laufen.
 
 
 
 
 
Arbeitsklassen :
 
 
 
            Agility Klasse Large :   Grad 1 (max. 3 Hindernisse mit Kontaktzonen)
            Agility Klasse Large:                Grad 2 (max. 4 Hindernisse mit Kontaktzonen)
            Agility Klasse Large :   Grad 3 (max. 4 Hindernisse mit Kontaktzonen)
 
            Dasselbe gilt für die Klassen Medium und Small
            Für die Gruppe „A&M“ gilt Grad 1 oder Grad 2
 
 
 
 
Start und Neustart:
 
 
  1. ist der Hund gestartet, ist nur auf Befehl des Richters ein Neustart möglich
  2. der Richter soll nur einen Neustart zulassen, wenn es unbedingt notwendig ist
  3. jeder Neustart bereitet immer Probleme
  4. erfolgt ein Neustart, dem HF. darüber keine Erklärung abgeben
  5. fallen Geräte sei es durch Wind etc. immer wieder um, entscheidet der Richter zugunsten des Hundes
  6. nur die Richterentscheidung zählt
 
 
 
Was ein Richter immer machen soll:
 
 
  1. Parcours anders gestalten, wenn das Gelände zu klein ist
  2. bei einer falschen Entscheidung : nicht mit dem HF. diskutieren, die Rektifikation nicht während des Laufes sondern erst nach dem Finish zurücknehmen
  3. der Richter soll eine gute Stellung einnehmen um Reifen, Tunneleingang, Mauer, Bürstenhürde und Weitsprung gut beurteilen zu können
 
 

Ein Richter, ob er am Wettbewerbstag amtiert oder nicht, hat das Recht einen Teilnehmer vom Wettbewerb auszuschliessen, wenn er bemerkt, dass dieser sich brutal zu seinem Hund verhält, oder auch wenn er merkt dass ein Hund ein Stachelhalsband trägt, sei auf dem Parcoursgelände oder in der Umgebung des Geländes.

 
 
Was ein Richter nicht machen soll:
 
 
  1. nie etwas im Parcours ändern wenn der erste Hund gestartet ist, auch nicht die Standardzeit
  2. sich nie in Diskussionen mit den Hundeführern einlassen
  3. nie den Hund während des Parcours aus den Augen lassen
 
 
 
Nach Unterzeichnung dieses Dokumentes von allen beteiligten Parteien, sind die vorherigen schriftlichen Bestimmungen, welche auf die Agility-Richter bezug nehmen, aufgehoben.
 
 
 
Gutgeheissen am 29.6.2004
 
Anpassung des Richterreglements am 27.10.2006
 
           
 
Präsident der Richterkommission                           Stellvertreter der Richterkommission
                                                                                                       Sekretär
             EIFFES Fernand                                                          MAUER André   
 
 
 
 
 
 
 
ALFF Manuel                         BEULLENS Claude                     BINSFELD Romain
 
 
 
 
LUTZ Roland                                      PAULUS Monique                      STEIN Romain
 
 
 
 
SCHILTZ Rolli                                  Greisch Raymond                     Will Nathalie
 
 
 
 
 

Thines Jos